Thalmässinger

Music Adventure

 

2024

22. TMA: Back to the Roots
Freitag: Rock - Samstag: Coverrock
 

Back to the roots: Dafür stand das Thalmässinger Music Adventure im Jahr 2025. In der Vergangenheit haben sich die Verantwortlichen immer wieder an neuen
Musikrichtungen und Konzepten ausprobiert. Von kräftigem Rock über impulsivem Ska bis hin zu feinstem Techno und partyverdächtigem Blasmusikrock.

Nachdem in den vergangenen Jahren hauptsächlich DJs an den Plattentellern gedreht haben, war am 22. Thalmässinger Music Adventure wieder handgemachter Sound Trumpf. Unter anderem mit alten Bekannten. 

Den Startschuss für das TMA lieferte mit Blacktory allerdings zunächst eine Nachwuchsband. Im Onlinevoting im Vorfeld des Festivals sicherten sich die vier Jungs vom Dorf einen Auftritt. Aufgewachsen mit Vinylplatten und Kassetten hauchten Blacktory ihren Röhrenverstärkern einen frischen, vom Rock’n’Roll inspirierten, Sound ein, ohne sich den Möglichkeiten moderner Technik zu verschließen. „Roh, emotionsgeladen und für keine Bühne zu schade“ beschreibt sich das Quartett und stimmte die Besucher auf den Headliner des Freitagabends ein. 

J.B.O. stellten nach 13 und 17 Jahren – so lange waren ihre Auftritte in Thalmässing schon her – noch einmal unter Beweis, was Fans längst wissen: Programmierter Abriss für alle, die es laut und bescheuert mögen. Die ungewöhnliche Melange aus beinharter Rockmusik und schräg-geistreichem Humor, gesteckt in quietschbuntes Rosa, hat Kultstatus. Live waren sie gar noch einmal eine große Nummer besser. 

An diese Partystimmung knüpfte der Abschluss des Abends nahtlos an. Chris Zep stand als DJ zwar an den Turntables, aber als bekennender Rock-DJ hatte er schon in ganz Deutschland Erfolge gehabt. Sein Stil und die mitreißende Energie auf der Bühne machten die Party unvergesslich. Dabei hatte er sich ganz dem Motto des Rock-Radiosenders StarFM verschrieben: Rau, aber herzlich – ehrlich und authentisch.

Auch der zweite Konzertabend am Samstag folgte dem Ruf „zurück zu den Wurzeln“.
Genauer: Coverrock. Mit Lost Eden stürmte eine Band die Bühne, die die Musikwelt auf den Kopf stellte. Die mit dem „German Music Performance Award“ ausgezeichnete Formation stand für eine spektakuläre Show der Extraklasse. Lost Eden brachte pure Energie und Leidenschaft auf die Bühne auf ihrer Tour durch ganz Süddeutschland und Österreich – und das gleich mit drei Sängerinnen. 

Diese Feierlaune nahm der Abschluss des Festivals mit. Irgendwie & Sowieso – die Band, nicht die bekannte BR Serie aus den 80ern – spiele Rock- und Popklassiker, Oldies, Austro-Pop und moderne Popsongs – kurzum, die schönsten Songs der letzten 50 Jahre. Die zwei Musiker Hubert Billmann und Elmar Oblinger
transportierten dabei vor allem eines: Leidenschaft für gute Livemusik. Das übertrug sich auf das Publikum und so war der Auftritt der beiden im Ausschankbereich des Festivals ein ganz besonderer Abschluss – intim, ehrlich und ein ganz nahbares Musikerlebnis mit viel Spaß und Musikalität.